ZukunftsChancen.Ruhr: Gemeinsamer Auftakt für eine neue Bildungsinitiative im Ruhrgebiet

Auftakt im Rundeindicker auf Zollverein: Personalverantwortliche aus unseren Partnerunternehmen und -institutionen folgten unserer Einladung. Gemeinsam entwickeln wir eine neue Initiative, die erfolgreich zur Fachkräftegewinnung in unserer Region beisteuern soll. Fotocredit: Donna und der Blitz | Max Wiegand.
Der demografische Wandel stellt das Ruhrgebiet vor eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Innerhalb unseres Netzwerks entsteht daher eine neue Initiative für einen zukunftsfähigen regionalen Fachkräftebestand.
Eine aktuelle Analyse von Accenture verdeutlicht die Dimension: Deutschland verliert bis Mitte der 2030er-Jahre Millionen Beschäftigte durch den altersbedingten Austritt der Babyboomer-Generation. Dieser Trend trifft auch unsere Region: Allein im Ruhrgebiet könnten bald 250.000 Fachkräfte fehlen, prognostizieren Expert:innen.
Um diese Entwicklung frühzeitig und entschlossen anzugehen, haben wir gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen -und institutionen den Startschuss für ein neues Projekt gegeben: ZukunftsChancen.Ruhr.
Der Auftaktworkshop auf dem Gelände der Zeche Zollverein brachte Personalverantwortliche, Ausbilder:innen und Entscheider:innen aus dem Netzwerk des Initiativkreises zusammen. Ziel war es, die aktuelle Lage aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und gemeinsame Schritte für eine Initiative zu entwickeln, die junge Menschen früher erreicht und Unternehmen nachhaltig bei der Nachwuchsgewinnung unterstützt.
Zum Start präsentierte Dr. Helen Fitsch von Accenture zentrale Ergebnisse der aktuellen Analyse. Die Zahlen zeigten deutlich, dass eine Dringlichkeit besteht und wir neue Wege gehen müssen, um Talente anzuziehen, zu halten und für Zukunftsberufe zu begeistern.

Dr. Helen Fitsch präsentierte im Auftaktworkshop von ZukunftsChancen.Ruhr eine aktuelle Studie von Accenture.
Gemeinschaftliche Expertise als Grundlage
Der Workshop zeichnete sich durch einen offenen, konstruktiven Austausch aus: HR-Expert:innen teilten Erfahrungen aus verschiedenen Branchen und diskutierten ihre aktuellen Herausforderungen in der Rekrutierung. Bereits im Workshop war es das Ziel, erste konkrete Lösungsansätze zu entwickeln, wie junge Menschen besser erreicht und begleitet werden können. Eine Zusammenarbeit im vertrauten Rahmen ist ein entscheidender Schlüssel, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen. Darum wurde auch dem Netzwerken innerhalb unseres Auftakttermins genügend Raum geboten.
Aus dem gemeinsamen Austausch heraus entstand der klare Wunsch, die erarbeiteten Ansätze nicht nur punktuell, sondern im Rahmen eines strukturierten Projekts weiterzuführen. Unter dem Namen ZukunftsChancen.Ruhr wird der Initiativkreis Ruhr diese Arbeit nun fortsetzen. Die nächsten Schritte sind bereits eingeleitet und wir freuen uns, bald mehr von der Initiative berichten zu dürfen.
Ein starkes Netzwerk trägt die Initiative
ZukunftsChancen.Ruhr entsteht aus der Mitte des Initiativkreises und lebt von der Bereitschaft der Partner, sich aktiv einzubringen. Besonders bedanken möchten wir uns bei den Workshop-Teilnehmer:innen – darunter Vertreter:innen von Accenture, der RAG-Stiftung, dem Regionalverband Ruhr und zahlreichen Partnerunternehmen des Initiativkreises. Ihr Beitrag, Ihre Offenheit und Ihr Engagement bilden die Grundlage für die nächsten Schritte dieses Projekts.

HR-Verantwortliche aus den Unternehmen der Region suchen nach gemeinsamen Lösungen für ein zukünftiges Projekt.